Der Wanderpriester

 

Ich sah die Horden
Sah sie morden
Kreuze tragen
Menschen plagen

Liebe sprechen
Knochen brechen
Mit Gold blenden
Frauen /Kinder schänden

 

Ich sah sie jagen
An vielen Tagen
Ein Feuer schneiden
Für uns Heiden

Ich sah sie kommen
Ich sah sie lachen
Ich sah sie beten
Und sah sie schlachten

 

 

Der Gott des Kreuzes
Kalt und voller Hass

Die Hände seiner Diener
Von Blute nass

Die Wahrheit liegt
In unsern Händen

Der Traum von Asgard
Darf / Wird nie enden

Wenn Welten zu Staub zerfallen

 

Sonne und Mond
Von Wölfen gerissen

Sterne stürzen
Die Erde verschlissen

Die Schlange treibt
Flut übers Land

Fenrir spuckt
Die Welt in Brand

 

 

Chorus:

Schicksal der Götter
Nimmt seinen Lauf

Ragnarök
Hält niemand auf

Schicksal der Götter
Zur Schlacht gestellt

Und die Welt
Zerfällt


 

Wenn die Asen kämpfen
Welten vergehn

Wenn die Luft brennt
Wir im Blut stehn

Wenn Naglfar fährt
Und Thor fällt

In der letzten Schlacht
Stirbt diese Welt

 

Chorus

 

Surtur steht (auf)
Der Bifröst bricht

Hels Horden
In seiner Pflicht

Die Kraft von Loki
Wie neu geboren

Heimdall stößt
Ins Gjillarhorn:


 

"Asen seid gewarnt

Ragnarök beginnt!"


 

Wallhalla steht
Odin bereit

Ein Heer der Krieger
Aus alter Zeit

Sie reiten aus
Ins Flammenrot

Fenrir schenkt
Odin den Tod


 

Chorus

 

 

Die Asen einen sich
Am Idafeld

Unter ihrer Hand
Entsteht die neue Welt

Für die Menschen
Reich Midgard

Für die Götter
Reich Asgard


 

Es entsteht...

... die neue Welt

Schiltron


Ich stehe still
Den Speer umringt
Mit Händen fest
Die Schlacht beginnt

Pferde schnaufen
Dämonengleich
Unter den Füßen bebt
Das Erdenreich

 


Chorus:

Panzerreiter treten an
Speere hoch für Jedermann
Knarzend, berstend
Holzgesplitter
Trampelnd Hufe
Schmerzgewitter



Wir stehen eng  
Mann bei Mann 
In vorderster Front
Der Kampf fängt an
Das Holz so schwer 
Die Angst so groß
Es ist so weit 
Die Reiterei bricht los  

 


Chorus

 


Ein riesen Roß    
Stürmt in den Speer    
Schreit vor Qual    
Reißt hin und her    
Klingen splittern   
Kreuz und quer    
Aus Blut und Fleisch    
Ein tobend Meer     

 


Die Linie bricht
Unter dieser Last 
Befehle ertönen   
In großer Hast  

Zerquetschte Körper  
Durch Hufe zermahlen 
Ein Leben endet  
In schrecklichen Qualen 

 


Chorus

 


Panzerreiter treten an
Speere hoch für Jedermann
Knochen platzen
Es reißt die Haut
Mein Leib zerdrückt
Ein letzter Laut

Der Pfad der Dämonen Neid und Missgunst

 

Ich bin so voller Neid
Er sitzt so tief in mir
Komm ich säe Streit
Und ernte dein Blut

 

Wenn ich seh
Was du hast

Wenn ich seh
Was du machst / Wie du lachst

 

Wenn ich seh
Wie du gehst

Wenn ich seh
Wo du stehst

 


Chorus:

Neid, Neid und Missgunst
Neid, Neid und Missgunst


 

Es sitzt der Neid
So tief in mir
Es treibt mich Zorn
Missgunst und Gier


 

Du stiehlst mein Glück
Und erntest meinen Ruhm
Ich hol es mir zurück
Egal zu welchem Preis

 

Wenn ich seh
Was du hast

Wenn ich seh
Was du machst / Wie du lachst

 

Wenn ich seh
Wie du gehst

Wenn ich seh
Wo du stehst

 


Chorus


 

Vom süßem Gift verführt
Sprechen sie durch uns
Auch wenn man es nicht spürt
Sind wir in ihrem Bann

 

Wenn wir sehn
Was sie wollen

Wenn wir glauben
Was sie wollen

 

Wenn wir sagen
Was sie wollen

Wenn wir tun
Was sie wollen

 

 

Chorus

Pernawin


Komm und spiel mit Feuer
Diese Stadt soll brennen
Komm und spiel mit Feuer
Diese Stadt ein Pulverfass


Blut verwässert donauklar
Ein Reich voll Gold fällt ohne Thron
Wurzeln brechen, schwinden schnell
Ein Hurenweib und euer Sohn

 

Bringt sie in ihr nasses Grab
Den Befehl den ich euch gab

 

Wir entführten sie in der Nacht
Warfen sie in die Donau hinein
Ihre Lungen füllten sich mit Wasser
Im fahlen Mondesschein

 

Dafür sollst mit Blut du zollen
Und es soll dein eigen sein

 

 

Chorus:
Ich komm mit Feuer
Diese Stadt wird brennen
Wir ziehen mit Feuer
Durch die Stadt ein Flammenschnitt

 

Ich komm mit Feuer
Deine Stadt ein Grablicht
Ich komm mit Feuer
Deine Tat vergess ich nicht

 


Es treibt mich Trauer
Es treibt mich Qual
Für unser Erbe
Gab es keine Wahl

 

Haus um Haus
Deine Stadt wird brennen
Vorbei mit dir und deiner Zeit

Niemals wird dich ein Wort benennen
Verbannt wirst du für alle Ewigkeit

 

Pernawin

 


Chorus

Grabhügel

 

Ein Ort der alten Krieger
Begraben liegen sie zusammen
Ob Verlierer oder Sieger
Es waren tapfere Mannen


Und wenn wir sie in unserem Geiste sehn
Wenn wir neben ihren Söhnen stehn
Und wenn ihre Stimmen fern erklingen
Weil wir ihre stolzen Lieder singen

 


Grabhügel

 


Niemals wird einer von uns vergessen
Die Taten ihres Lebens
Und wird die Zeit auch uns zerfressen
War unser Werk nicht vergebens

 

Denn wir werden uns erheben
Uns zu unseren Ahnen geben
Und unsre Söhne geben uns die Weihe
Und schließen die Lücke in der Reihe

 


Grabhügel

 


(Die) Zeit vergisst
Doch nie ein Herz
Auf ewig lebt
Und ohne Schmerz

 

Denn es wehen
Unsere Fahnen
Zur Ehre
Unserer Ahnen

 


Liegt unser Fleisch
In schweren Ketten
Werden sie
Unsere Seelen retten

 

Und zusammen
Stehen wir dann
Und führen
Neue Zeiten an

Aequitas Est Mortis

 

Die Bauern stehen
Im vordersten Glied
Opferfiguren
Für den Sieg

 

Schützt den König
Dient der Dame
Den Krieg der Reichen
Kämpft immer der Arme

 

 

Chorus:
Geboren um zu dienen
Aequitas...

Geboren um zu sterben
... est mortis

 


Der Bauer zieht vor
Und wendet das Blatt
Der Läufer als Held
Setzt Schachmatt

 

Doch das ist nicht Schach
Und wir sind nicht blind
(Man) nennt uns Legion
Weil wir Tausende sind

 


Chorus

 


Arrogant sehen sie herab
Zwingen uns auf die Knie
Führen uns zum Aderlass
Denn unser Blut füttert sie

Requium Tyrannis

 

Vor mir steht nun
Gevatter Tod
Kniet nicht nieder
Vor meinem Thron

 

Atem kalt
Lacht mir ins Gesicht
Die Welt verblasst
Als mein Leben bricht

 


Requium Tyrannis

 


Die letzte Schlacht
Ist lang schon vorbei
Doch es bleibt
Die Tyrannei

 

Mit eisern Faust
Über das Land
Wer nicht kniet
Wird verbrannt

 


Requium Tyrannis

 


Ich hör ihr Lied
Wie es durch die Straßen zieht
"Hei Sanna Ho
Der Tyrann ist tot!"

 


Requium Tyrannis

 


Zeiten kommen
Und Zeiten vergehn
Nur der Tyrann
Bleibt bestehn

 

In dieser Welt
Ist Gesetz
Tyrann wird
Durch Tyrann ersetzt

 


Requium Tyrannis

 


Ich reue nichts
Keine Tat die an mir nagt
Komm' Sensenmann
Lass uns gehen
Zeig mir dein Reich!

 


Requium Tyrannis

Von Hunden und Wölfen


Trink mein Brüderlein
Trink aus den guten Wein
Lass dir das Blut munden
Läuft zart aus meinen Wunden

 

Die Hatz war grandios
Die Beute liegt leblos
Wir werden zur Jagd gehn
Wenn wir den nächsten Mond sehn

 

 

Chorus:
Lass dich führen wie ein Hund
Träum davon ein Wolf zu sein
Doch du wirst niemals wie wir
Denn ohne Führer gehst du ein

 


Jagd frei mein Brüderlein
So wird es immer sein
Auch wenn es sich schwer ringt
Und der Kampf Wunden bringt

 

Wir tragen unsre Narben
Wo andre Ketten haben
Und bleibt der Sieg verwehrt
So war's die Jagd doch wert

 


Chorus

Knie vor mir


Ich trenn' sie auf
Höllenloch oder Himmelsreich
Bei mir kniet Jeder
Vor mir sind alle gleich


All deine Taten
Sind nicht mein Belang
Und verrinnt deine Zeit
So klopf ich bei dir an

 


Chorus:

Am letzten Tag
Wirst du vor mir knien
Tausend Jahre lang
Wirst du mit mir ziehn

 


Knie nieder, fleh bieder
Dein Wort erweicht mich nicht
Kein Lug, kein Trug
Unfehlbar mein Gericht


Die Mühle, sie mahlt
Und Raben kreisen schar
Du kniest und ziehst
Den Wagen tausend Jahr

 


Chorus



Es endet ... dein Leben
Ich forder meinen Zoll
Eintausend ... Jahre
Knechtschaft ist dein Soll

 

 

Chorus

 


Bin Richter ... und Henker
Werde auch "Schnitter" genannt
Bring Fluch und Segen
Mit kalter Knochenhand

 

Du willst mich, du suchst mich
Rufst nach mir bei deinem Gott
Du hasst mich, du willst nicht
Ich warte am Schafott

Falsche Freunde

 

Als Schlachtvieh gut genug
Schütze ich dein Tor
Doch du bist kein Freund
Hast was Anderes vor

 

Es glänzt dein Dolch
Hinter meinem Rücken
Doch du verbrennst
Alle deine Brücken

 

 

Die Maske fällt mein falscher
Freund

 

 

Meines Feindes Feind
Wird mein bester Freund
Und diesen Verrat
Wirst du noch bereuen

 

Auch wenn die Krone schwört
Dir noch treu zu sein
Volk und Soldaten
Lassen dich allein

 

 

Die Maske fällt mein falscher
Freund

Auf ewig Asche

 

 

Blut tränkt die Gassen

Trägt die Saat der Pest

Schwarz fällt schwer der Regen

Der die Wunden nässt

 

Fleisch fault bitter süß

Zeigt dein Wesen auf

Trag' die Knochen blank

Zum Kadaverlauf

 

 

CHORUS

Es schläft im Rosenkranz

Das faule Fleisch am Kreuz

Es lacht aus Nägeln

Das faule Fleisch am Kreuz

 

 

BRIDGE

Faulgeruch vom Kreuze

Euer Gott ist ein Lump

Das Lied der Lügen

Nie verstummt

 

 

Füllt den schwarzen Kreis

Ein Flammenrad aus Priestern

Feuer küsst die Seele

Im Ascheregen düster

 

Verbrannte Erde

Treibt uns stetig voran

Im Stechschritt der Soldaten

Auf zum Untergang

 

CHORUS

BRIDGE

 

Auf ewig Asche

Auf ewig Leid

Auf ewig Asche...

 

... die meine Seele befreit

Harter Kern



Was wollt ihr noch mehr

Als unser Fleisch und Blut

Wenn euch das nicht reicht

Ist das auch Recht und gut


Doch dann hört auf zu klagen

Das diese Szene stirbt

Wenn nur einer versteht

Haben wir schon was bewirkt


Es ist bequem im Netz

Immer mit dem Strom

Doch alle Fische sterben

Und keiner bleibt verschont



CHORUS

Die Szene liegt im sterben

Die meisten bleiben fern

Doch wir sind und wir bleiben

Der harte Kern




Hört nicht auf Medien

Sie lügen für die Gunst

Es geht dabei um's Geld

Und niemals um die Kunst


Fresst Scheiße aus Konserven

Vom Radio serviert

Und gibt man sich dem hin

Wird man mental kastriert


Doch wir sind keine Ware

Kein neuer Chart-Stern

Wir sind und wir bleiben

Mit euch der harte Kern